Die VOLTARIS GmbH hat ihre Prüfkapazitäten für moderne Messeinrichtungen und Basiszähler weiter deutlich ausgebaut. Am Standort Merzig wurde eine neue digitale Zählerprüfanlage mit 20 zusätzlichen Prüfplätzen in Betrieb genommen. Thomas Baltes, Fachbereichsleiter Mess- und Eichwesen des Landesamts für Umwelt‑ und Arbeitsschutz (LUA) Saarland, hat die Anlage bei einem Vor-Ort-Termin am 09. April freigegeben. Damit stehen dem Messwesen-Spezialisten an den beiden Standorten Maxdorf und Merzig insgesamt 55 Prüfplätze für moderne Messeinrichtungen und Basiszähler zur Verfügung. Die Erweiterung ist ein weiterer Schritt, um die steigenden Gerätevolumina im Zuge des Smart Meter Rollouts effizient bearbeiten zu können.

 In der Merziger Prüfstelle wurden umfangreiche bauliche Anpassungen vorgenommen und die zusätzliche Prüfanlage ist mittlerweile vollständig in die bestehende Infrastruktur integriert. Im Rahmen der Begehung am 9. April wurden die technische Ausführung der Anlage, die Prüfabläufe sowie die zugehörigen Qualitätssicherungsprozesse umfassend bewertet und die Inbetriebnahme aus eichrechtlicher Sicht genehmigt. Geschäftsführer Volker Schirra betont die strategische Bedeutung der Investition: „Mit der zusätzlichen Prüfanlage schaffen wir weitere Kapazitäten, die wir für die steigende Zahl der neuen Messgeräte benötigen – schnell, zuverlässig, zukunftsfähig und auf dem neuesten Stand der Technik.“

 

Neue Prüftechnik für intelligente Messtechnik

Die Zählerprüfung umfasst inzwischen weit mehr als die Messrichtigkeit der konventionellen Stromzähler. Mit dem neuen Prüfverfahren können jetzt unter anderem die Grid-Funktionalität sowie Daten der elektronischen Lieferscheine geprüft werden, zum Beispiel der PIN oder die Service-ID. Durch softwaregesteuerte Kommunikationsköpfe ist eine automatisierte PIN-Eingabe möglich. „Unsere Kunden sollen sich darauf verlassen können, dass sie ausschließlich geprüfte Zähler und Messeinrichtungen von uns erhalten“, so Markus Barthel, stellvertretender Leiter der Prüfstelle ESL3 und Leiter Qualitätssicherung. „Das gewährleisten wir durch die Kombination aus zuverlässiger, herstellerunabhängiger Gerätebeschaffung und klar definierten Qualitätsstandards.“

 

Vorteile für Stadtwerke durch gemeinschaftliches Stichprobenverfahren

Zu den Prüfdienstleistungen gehört auch das VOLTARIS‑Poolverfahren. Damit steht Stadtwerken ein kosteneffizientes, gemeinschaftliches Modell zur Verfügung, um mit minimalem Aufwand die Eichgültigkeit ihrer Messeinrichtungen und Basiszähler zu verlängern. VOLTARIS bündelt dabei die Geräte der Stadtwerke-Kunden in einem gemeinsamen Stichprobenverfahren, so dass die Werke nicht selbst vollständige Lose bereitstellen müssen. Dieses Modell reduziert Aufwand, Kosten und Austauschmengen erheblich und sorgt gleichzeitig für eine hohe Qualitätssicherung.

 

Kunden-Mehrwert durch eigene Prüfstellen

VOLTARIS gehört zu den wenigen Unternehmen, die Träger eigener staatlich anerkannter Prüfstellen sind. In den Prüfstellen für Messgeräte für Elektrizität ERP3 in Maxdorf sowie ESL3 und GSL3 für Gasmessgeräte in Merzig deckt das Unternehmen sämtliche Leistungen des gesetzlichen Messwesens ab. Die Stadtwerke-Kunden profitieren davon gleich zweifach: Zum einen erfüllt VOLTARIS alle gesetzlichen Anforderungen und bietet Eichungen, Befundprüfungen, Annahmeprüfungen und Stichprobenverfahren aus einer Hand. Zum anderen ist VOLTARIS durch kontinuierliche Marktbeobachtung in der Lage, den Kunden stets die besten Geräte zu empfehlen. Durch regelmäßige Prüfungen werden eine langfristige Messgenauigkeit und eine dauerhaft hohe Messbeständigkeit gewährleistet.

Die Einführung intelligenter Messsysteme (iMSys) steigt innerhalb der Anwendergemeinschaft Messsystem (AWG) weiterhin stark an. Parallel rückt der Steuerrollout zunehmend in den Fokus. Mit dem neuen Modul aEMT Basis stellt VOLTARIS den Stadtwerke‑Partnern das Herzstück für die Steuerprozesse bereit. Das Modul fügt sich nahtlos in die vollintegrierte VOLTARIS-Systemlandschaft aus Gateway-Administration, pEMT und aEMT ein. Die Leistungen umfassen neben dem CLS‑Management und der Steuerbox‑Administration auch die Bereitstellung von Netzzustandsdaten nach TAF 10. Bis zur vollständigen Prozessintegration der ERP-Hersteller stellt VOLTARIS einen manuellen Workaround bereit, mit dem sich Steuerboxen bereits vorab für Testzwecke in Betrieb nehmen lassen.

Der Steuerrollout umfasst zahlreiche Abhängigkeiten und technische Bausteine: vom Aufbau eines aEMT‑Systems über ein Netzcockpit und neue Schnittstellen bis hin zur Ertüchtigung der ERP‑Systeme und der Anpassung technischer Mindestanforderungen. „Das aEMT-System dient als exekutive Plattform für die Administration der Steuerboxen, die Weiterleitung hochfrequenter Messdaten und die Steuerung von CLS-Steuereinheiten“, erläutert Dr.-Ing. Stephan Röhrenbeck, Leiter MSB-Management bei VOLTARIS, die Funktionsweise. Netzzustandsdaten nach TAF 10 werden vom System empfangen, entschlüsselt und an die Systeme der Netzbetreiber weitergeleitet, wo sie analysiert und verarbeitet werden. Gleichzeitig übernimmt das aEMT-System die Entgegennahme von Steuerbefehlen, initiiert den Aufbau eines CLS-Kanals und übermittelt die Befehle des Netzbetreibers an die entsprechenden Steuerboxen – beispielsweise für Wärmepumpen, Ladeinfrastruktur oder Erzeugungsanlagen.

Vorteile der VOLTARIS aEMT-Lösung

Durch die vollintegrierte Systemlandschaft aus pEMT, GWA und aEMT – bereitgestellt durch einen einzigen Softwarelieferanten – entsteht ein einheitliches, konsistentes Ökosystem. Proprietäre Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Systemlandschaften oder Herstellern entfallen dadurch vollständig. Dies reduziert potenzielle Prozessschwachstellen erheblich und senkt zugleich die Kosten, etwa durch Systemskalierung und den gemeinsamen Sammelmandantenbetrieb. Technologisch setzt das Unternehmen auf bewährte Softwarelösungen der Marktführer robotron sowie den hochsicheren Rechenzentrumsbetrieb der GISA. Die Projektumsetzung folgt einem eigens entwickelten Projektstrukturplan, der die Aufgaben der Stadtwerke-Partner klar beschreibt. Bei fristgerechter Mitarbeit aller Beteiligten kann die Realisierung innerhalb von rund vier Monaten erfolgen. „Wir haben für zwei große Netzbetreiber bereits vollständige aEMT‑Systeme aufgebaut und beginnen mit der Überführung in den operativen Betrieb. Die Übermittlung der Netzzustandsdaten erfolgt dabei stabil und zuverlässig“, beschreibt Stephan Röhrenbeck die bisherigen Umsetzungserfahrungen.

Leistungsumfang aEMT-Lösung 

Das aEMT-Basismodul umfasst alle notwendigen Komponenten für die Umsetzung des CLS-Managements:

  • Getrenntes Test- und Produktivsystem
  • Systemaufbau und Mandantenintegration der Marktrolle aEMT
  • Einrichtung der Steuerbox-Administration für die Steuerung von CLS‑Geräten
  • Einbindung in die Smart-Metering‑PKI, inkl. Zertifikatsmanagement
  • IT‑Betrieb, Monitoring, Administration und Service Desk als BPO-Leistung
  • Manueller Workaround zum Projektstart

Für erste Tests bis zur vollständigen Prozessintegration der ERP-Hersteller stellt VOLTARIS einen manuellen Workaround bereit. Damit lassen sich Steuerboxen bereits vorab in Betrieb nehmen. Zusätzlich übernimmt VOLTARIS dabei die Abwicklung von Klärfällen, das Berechtigungsmanagement für Steuerprozesse und das Handling von Fehlerfällen und Anfragen.

Umsetzung in der VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem

Mit dem neuen Modul aEMT Basis unterstützt VOLTARIS die Stadtwerke-Partner der Anwendergemeinschaft, der inzwischen rund 50 Energieversorgungsunternehmen und Netzbetreiber angehören, bei der standardisierten und effizienten Steuerung im Niederspannungsnetz. VOLTARIS begleitet die Kunden während des gesamten Smart Meter Rollouts. Die Anwendergemeinschaft steht interessierten Stadtwerken und Netzbetreibern weiterhin offen und bietet eine starke Plattform für Austausch, Zusammenarbeit und gemeinsame Weiterentwicklung.

Die Digitalisierung der Niederspannungsnetze nimmt Fahrt auf – und genau jetzt beginnt bei der VOLTARIS GmbH ein entscheidender Projektabschnitt: Die ersten Steuerboxen werden im Prüflabor umfangreich getestet. VOLTARIS entwickelt Lösungen rund um das CLS-Management, um die Netz- und Messstellenbetreiber dabei zu unterstützen, ihre Netze effizient zu steuern, Netzengpässe zu vermeiden und die Netzstabilität zu sichern. Als Steuerbox-Administrator übernimmt VOLTARIS künftig die Verwaltung, Konfiguration und den zertifizierten Betrieb der Steuerboxen.

VOLTARIS GmbH - CLS Managment

CLS-Management im Fokus
Mit den Vorgaben des §14a EnWG zur Anbindung steuerbarer Verbrauchseinrichtungen (Controllable Local Systems – CLS) erweitern sich die Aufgaben der Netz- und Messstellenbetreiber. Sie nehmen die Marktrolle des aktiven externen Marktteilnehmers (aEMT) ein. Voraussetzung dafür ist die Erweiterung der IT-Systemlandschaft um ein aEMT bzw. CLS-Management-System, das an das Gateway-Administrations-System anzubinden ist. VOLTARIS hat die eigene Systemlandschaft bereits um ein aEMT-/CLS-Management-System erweitert und bietet den Stadtwerke-Partnern die volle Funktionalität des aEMT an, so dass sie keine eigene Zertifizierung für die Teilnahme an der Smart-Meter PKI benötigen.


Praxisprojekt bei großem Netzbetreiber
Das aktuelle CLS-Projekt umfasst den Aufbau eines aEMT-Systems mit zehn Steuerboxen in der Produktivumgebung für einen großen Netzbetreiber-Kunden und fünf weiteren in der Testumgebung. Das System ist so konzipiert, dass nahtlos Smart Meter Gateways integriert werden können, die Messdaten nach TAF 7 (Zählerstandsgangmessung) und TAF 10 (Netzzustandsdaten) bereitstellen. „Es geht bald los, und das in ganz großem Stil“ ist sich Marcel Christmann, Referent Smart Metering bei VOLTARIS, sicher. Der nächste Schritt im Projekt ist die Anbindung der Steuerboxen an die Test-PKI, um die sichere Kommunikation zwischen Steuerboxen und Messsystemen zu gewährleisten.

 

VOLTARIS-Prüflabor: Testen und Inbetriebnahme
Im Prüflabor wird jede Steuerbox zunächst manuell aufgeschaltet, um die Inbetriebnahme zu testen. „Mit herstellereigenen Tools greifen wir auf die Testgeräte zu und prüfen die Funktionalität der Steuerungen. Die Kommunikation erfolgt über eine IPv6-Adresse per Ethernet, was eine moderne und zukunftssichere Vernetzung ermöglicht“, beschreibt Christmann das Vorgehen.

 

Vom Labor ins Feld
Am 10. Dezember nimmt VOLTARIS bei einem Letztverbraucher live die erste Steuerbox in der Produktivumgebung in Betrieb – ein wichtiger Meilenstein für das Projekt. Bereits Anfang Dezember wurden von einem weiteren Netzbetreiber-Kunden mit VOLTARIS-Unterstützung intelligente Messsysteme mit Steuerbox im Smart Grids Laber der Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau (RPTU) in Betrieb genommen.

Umsetzung in der VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem
Mit den CLS-Services profitieren die Stadtwerke-Partner der Anwendergemeinschaft, der mittlerweile mehr als 50 EVU und Netzbetreiber angehören, von sicheren, standardisierten und effizienten Steuerungsmöglichkeiten im Niederspannungsnetz. VOLTARIS begleitet die Kunden während des gesamten Smart Meter Rollouts. Insgesamt betreut VOLTARIS rund 1,5 Millionen Zählpunkte im intelligenten Messstellenbetrieb sowie künftig 300.000 intelligente Messsysteme als Full Service-Dienstleistung.

VOLTARIS GmbH - Zählerdienstleistungen

Die Verantwortung für die sichere Auslieferung der Smart Meter Gateways (SMGW) ab Übernahme vom Hersteller ist auf die Messstellenbetreiber (MSB) übertragen worden. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat einen Anforderungskatalog erstellt, um die Integrität und Authentizität der SMGW während der gesamten Liefer- und Montageprozesse zu gewährleisten. Die MSB müssen diese Anforderungen nun in ein individuelles Sicherheitskonzept überführen, um die Prozesse regelkonform umzusetzen. Die VOLTARIS GmbH hat ein BSI-konformes Sicherheitskonzept ausgearbeitet und im eigenen Haus bereits erfolgreich umgesetzt. Nun ist es auch den in der Anwendergemeinschaft (AWG) organisierten Stadtwerke-Partnern zur Verfügung gestellt worden – als Blaupause für die Gestaltung ihrer eigenen MSB-Lieferkette.

Das VOLTARIS Montage-Team und die für VOLTARIS tätigen Dienstleister sind bereits nach dem neuen Konzept geschult worden – inklusive Abschlusstest auf der VOLTARIS E-Learning-Plattform, mit dem das Wissen spielerisch gefestigt wird. Nun ist das Konzept auch den AWG-Mitgliedern zur Verfügung gestellt worden. Sie erhalten damit einen umfassenden Leitfaden für die prozessverantwortlichen Personen, um damit im eigenen Stadtwerk eine effiziente, transparente und regelkonforme Lieferkette umzusetzen.

VOLTARIS GmbH - Alexander Monzel„Mit unserem neuen Sicherheitskonzept erfüllen wir die BSI-Vorgaben zur sicheren Auslieferung und Installation der intelligenten Messsysteme“, erklärt Alexander Monzel, stellvertretender Bereichsleiter Zählerdienstleistungen bei VOLTARIS. „Es basiert auf den Vorgaben des BSI-Anforderungskatalogs und bietet eine flexible Grundlage, die regelmäßig an aktuelle Bedrohungen und technologische Entwicklungen angepasst werden kann.“

Das Konzept umfasst klare Vorgaben für die Schulung prozessverantwortlicher Personen, die im Rahmen der MSB-Lieferkette – vorrangig im Lager und Logistikbereich – tätig sind. Ziel ist es, Mitarbeitende in der Durchführung von Gehäusesichtprüfungen, Manipulationserkennung sowie im Erkennen von Sicherheitsereignissen und -vorfällen zu schulen. Die Schulungen können je nach Bedarf online oder in Präsenz erfolgen und werden zentral dokumentiert.

 

Maßnahmen in Lagerung, Transport und Montage
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der kontinuierlichen Aktualisierung und Bereitstellung relevanter Informationen, um die Mitarbeitenden stets auf dem neuesten Stand zu halten. Dazu gehören Meldewege, zentrale Ansprechpartner sowie die zentrale Meldestelle für Sicherheitsvorfälle. Die Sensibilisierung für potenzielle Gefährdungen und die Bedeutung der Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen sind integraler Bestandteil der täglichen Arbeit. Das Sicherheitskonzept definiert zudem die Verantwortlichkeiten innerhalb der MSB-Lieferkette neu: Während die Verantwortung des Gateway-Herstellers nach der Warenannahme endet, übernimmt VOLTARIS die vollständige Verantwortung für die sichere Auslieferung und Montage der SMGW. Bei Eigentumsübertragungen auf Kunden der VOLTARIS geht die Verantwortung entsprechend auf diese über.

„Unser Ziel ist es, die Massengeschäftstauglichkeit und Sicherheit der MSB-Lieferkette zu gewährleisten“, so Alexander Monzel. „Durch gezielte Maßnahmen in Lagerung, Transport und Montage stellen wir sicher, dass die Hardware und Software gegen Manipulation geschützt sind und die Authentizität der Geräte jederzeit gewährleistet bleibt.“

Das Sicherheitskonzept umfasst konkrete Prozessschritte, wie die physische Zugangskontrolle, Sichtprüfungen während der Montage sowie die Rückmeldung an die zentrale Steuerung. Bei Abweichungen oder Sicherheitsvorfällen sind klare Reaktionsmechanismen vorgesehen, um schnell und effektiv reagieren zu können.

AWG Messsystem: Den Rollout gemeinsam umsetzen
VOLTARIS unterstreicht mit dem innovativen Sicherheitskonzept seinen Expertenstatus im intelligenten Messwesen. In der VOLTARIS AWG arbeiten mittlerweile rund 50 Energieversorgungsunternehmen und Netzbetreiber bei der Gestaltung des intelligenten Messstellenbetriebs zusammen. Als Mitglied der starken Gemeinschaft profitieren die Teilnehmenden vom stetigen Austausch und von praxisnahen Anwendungshilfen wie Video-Tutorials und Prozess-Handbüchern. In den regelmäßigen Workshops werden regulatorische Vorgaben, Systeme und Prozesse beleuchtet. Darüber hinaus geben externe Referenten aus namhaften Consulting-Unternehmen wertvolle Impulse von außen. Der Einstieg in die AWG ist für Stadtwerke jederzeit möglich.

Die VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem ist beim Hochlauf des Smart Meter Rollouts auf einem guten Weg: Die Prozesse laufen stabil, die ERP-Systeme der rund 50 Stadtwerke-Partner sind an das GWA-/MDM-System der VOLTARIS angebunden. In den kommenden Monaten wird neben dem Erreichen der 20 %-Einbauquote auch das Schalten und Steuern in den Fokus der Entwicklungen rücken.

In Zusammenarbeit mit dem langjährigen Consulting-Partner HORIZONTE-Group bietet VOLTARIS exklusiv für die Anwendergemeinschaft eine Workshop-Reihe an, die sich mit diesen Themen auseinandersetzt. Der erste Workshop „Schalten, Steuern und CLS“ findet Anfang Juli in Kaiserslautern statt.

Regulatorik, Marktentwicklungen und Intensivworkshops

Während der Veranstaltung informiert VOLTARIS über den aktuellen Stand der Umsetzung und zukünftige Angebote. Im zweiten Teil wird Dr. Roland Olbrich, HORIZONTE Group, einen Überblick über die gesetzlichen Grundlagen (§14a EnWG, §9 EEG, MsbG) sowie die aktuellen Marktentwicklungen geben. Darüber hinaus wird er Handlungsfelder für die Stadtwerke und Priorisierungsvorschläge für die kommenden Monate aufzeigen. Die kommenden Workshop-Termine sind als Individual-Intensivworkshops für Kleingruppen konzipiert. „Durch das Clustern von Anwendergruppen können wir mit den Rollout-Verantwortlichen unserer Kunden intensiv in spezifische Themen einsteigen. So beleuchten wir im Deep-Dive beispielsweise Systeme und Schnittstellen in der jeweiligen IT-Ziellandschaft und erarbeiten den Datenbedarf und die Dateninhalte der wesentlichen Schnittstellen“, erklärt Dr.-Ing. Stephan Röhrenbeck, Leiter MSB-Management bei VOLTARIS, das Workshop-Konzept. Eine Themenvorschau der weiteren Workshops umfasst die Kernprozesse des Schaltens und Steuerns sowie eine Übersicht der erforderlichen Geräte und Anforderungen an deren Montage.

 Starkes Netzwerk für den Smart Meter Rollout

VOLTARIS begleitet die Stadtwerke-Partner während des gesamten Smart Meter Rollouts. In der VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem arbeiten mittlerweile rund 50 Energieversorgungsunternehmen und Netzbetreiber bei der Gestaltung des intelligenten Messstellenbetriebs zusammen. Insgesamt betreut VOLTARIS hier rund 1,5 Millionen Zählpunkte im intelligenten Messstellenbetrieb sowie künftig 300.000 intelligente Messsysteme als Full Service-Dienstleistung. Ein Einstieg in die Anwendergemeinschaft ist jederzeit möglich. Das einfache Onboarding neuer Mitglieder erfolgt nach einem standardisierten Projekt- und Prozessvorgehen.