Die Gemeindewerke Haar GmbH im oberbayerischen Landkreis München sind erfolgreich in den Smart Meter Rollout gestartet. Der Energieversorger betreut 12.300 Messlokationen Strom in der Niederspannung. Beim Smart Meter Rollout vertraut das Unternehmen auf die Bayernwerk-Tochter rde, die wiederum mit VOLTARIS als Gateway-Administrator kooperiert. Anfang April wurden in Haar die ersten intelligenten Messsysteme  installiert.

Smart Meter Rollout gemeinsam umsetzen in der Anwendergemeinschaft

Während des Einbaus der ersten Testsysteme durch VOLTARIS wurden die Mitarbeitenden der Gemeindewerke ausführlich in die Montage und Inbetriebnahme eines intelligenten Messsystems eingewiesen. Die Installation verlief erfolgreich, der Datenaustausch zwischen Smart Meter Gateway und den nachgelagerten Systemen erfolgt reibungslos.

Persönliche Betreuung und Online-Schulungen

Mit jedem installierten Messsystem steigt der Erkenntnisgewinn beim Rollout, was allen Teilnehmern der Anwendergemeinschaft Messsystem  zugutekommt. Darin besteht der große Mehrwert für die Stadtwerke-Partner.  Mit einem erprobten Projektvorgehen und dem umfassenden VOLTARIS-Leistungspaket können die Stadtwerke sofort mit dem Smart Meter Rollout loslegen.

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Der Energieversorger im Allgäu betreut 28.250 Messlokationen Strom in der Niederspannung in Bayern. Nach dem erfolgreichen Onboarding in die VOLTARIS Anwendergemeinschaft Ende Januar wurde schon jetzt das erste intelligente Messsystem im Allgäu installiert.

Ausschlaggebend für die Entscheidung für VOLTARIS waren das Gesamtpaket aller Leistungen für den grundzuständigen Messstellenbetrieb zum angemessenen Preis, die individuelle Beratung und die detaillierte Prozessumsetzung.

In speziellen Online-Workshops werden die Rollout-Verantwortlichen der EWR kontinuierlich zu Systemen und Prozessen geschult. Im Mai werden die Montage-Fachkräfte zu berechtigten Personen der Sicheren Lieferkette ausgebildet. Die dreistündige Online-Schulung besteht aus einem Theorieteil, einer praktischen Video-Einweisung mit Live-Feedback durch den Schulungsleiter und einem Abschlusstest auf der VOLTARIS E-Learning-Plattform

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So können Stadtwerke sofort starten und die 10% Pflichteinbauquote erfüllen. Unsere modulare, vollintegrierte Systemwelt vereinfacht den Rollout, denn sie beinhaltet alle notwendigen Kernelemente der neuen Marktrollen und den kompletten Prozessbetrieb.

Dazu gehören u.a.

  • die Übernahme der Gateway-Administration als Full-Service Dienstleistung,
  • die Messdatenaufbereitung,
  • der zertifizierte Betrieb der entsprechenden IT-Systeme und Prozesse,
  • die Montage und Inbetriebnahme der iMSys.

Einen besonderen Mehrwert bieten wir mit der Teilnahme an unserer Anwendergemeinschaft Messsystem, in der mittlerweile über 40 Energieversorgungsunternehmen und Netzbetreiber an der Gestaltung der neuen Prozesse zusammenarbeiten mit dem gemeinsamen Ziel, den Smart Meter Rollout fristgemäß und wirtschaftlich umzusetzen.

Weitere Erfolgsfaktoren beim sicheren Einstieg in das intelligenten Messwesen sind unsere strukturierte Vorgehensweise bei Onboarding neuer Mitglieder, ausgereifte Beschaffungs- und Montageprozesse und die intelligente Schnittstellenintegration, für die wir zwei Umsetzungsvarianten anbieten.

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VOLTARIS - intelligenter Messstellenbetrieb und Smart Meter Gateway-Administration

Unsere Anwendergemeinschaft wächst weiter: Wir freuen uns, die Ehinger Energie als weiteres Mitglied unseres Netzwerks zu begrüßen. Der Versorger in Ehingen an der Donau betreut mehr als 10.500 Messlokationen Strom in der Niederspannung und hat sich für die Umsetzung des Smart Meter Rollouts und der Gateway-Administration für VOLTARIS entschieden. Anfang November wurden die ersten intelligenten Messsysteme in Betrieb genommen.

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Das intelligente Messwesen ist nach wie vor ein zentraler Baustein der Energiewende. Wo stehen wir in Deutschland dabei, wo geht es voran und wo gibt es Hemmnisse? Der Fokus des umfassenden Interviews der Fachzeitschrift et – Energiewirtschaftliche Tagesfragen mit VOLTARIS-Geschäftsführer Karsten Vortanz liegt auf Erkenntnissen aus den Feldtests der Anwendergemeinschaft Messsystem. Im Fokus dabei: Kundennutzen und Netzdienlichkeit der intelligenten Messysteme.

Download: Interview “Entwicklungen im intelligenten Messwesen”

 

 

 

Der Betrieb der intelligenten Messsysteme erfordert den zuverlässigen Datenaustausch vom Smart Meter Gateway über das Messdatenmanagement (MDM)- bzw. EMT-System (Externe Marktteilnehmer) zu den Backend-Systemen der Kunden. Neben der teilautomatisierten Integration der neuen Prozesse über ein Webfrontend werden innerhalb der VOLTARIS Anwendergemeinschaft derzeit auch die ersten vollintegrierten Schnittstellenprojekte umgesetzt. Bei den Stadtwerken Bad Kreuznach ist die vollautomatisierte Schnittstelle zum ERP-System Schleupen seit Mitte Mai im Produktiveinsatz.

„Da wir künftig mehr als 3.500 intelligente Messsysteme betreiben werden, haben wir uns für eine vollautomatisierte Schnittstelle zu unserem ERP-System entschieden“, berichtet Jörg Dietrich, Abteilungsleiter Energiewirtschaft bei den Stadtwerken Bad Kreuznach. Über die Schnittstelle werden die Stammdaten (wie z. B. Gerätedaten) und die entschlüsselten Messdaten der jeweiligen Tarifanwendungsfälle ausgetauscht.

Dank des individuellen Prozessvorgehens konnte das Projekt als Pilotprojekt innerhalb von sechs Monaten komplett umgesetzt werden.

„Die Vorteile der Zusammenarbeit mit VOLTARIS liegen für uns darin, dass wir keine eigenen Zertifizierungen benötigen und sicher sein können, dass die Umsetzung aller Prozesse BSI-konform erfolgt. Außerdem profitieren wir vom kontinuierlichen Austausch mit weiteren Stadtwerken innerhalb der Anwendergemeinschaft und der gemeinsamen Produktentwicklung“, ergänzt Christian Schneider, Abteilungsleiter Metering.

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Zu den beiden Lösungsvarianten der Schnittstellenanbindung informiert unser Blogbeitrag.

 

 

 

VOLTARIS Anwendergemeinschaft: Seit dem Rollout-Start im August 2020 hat VOLTARIS mehr als 1.000 intelligente Messsysteme (iMSys) verbaut und zieht eine positive Bilanz. Mitte Juni wurden im Rahmen eines Online-Workshops der Anwendergemeinschaft Messsystem die Rollout-Erfahrungen der letzten anderthalb Jahre ausführlich vorgestellt und diskutiert. Zudem wurden die Folgen des OVG-Urteils und die geplanten Änderungen im Messstellenbetriebsgesetz  beleuchtet. Die Präsentation von Visualisierungslösungen mit iMSys und modernen Messeinrichtungen sowie ein Fachbeitrag zum CLS-Management für das Schalten und Steuern im Smart Grid rundeten das Programm ab.

Schnittstellen-Projekte in Umsetzung

Insgesamt wird bei den bisher verbauten Anlagen eine hohe Messdatenqualität erreicht und der Messdatenversand erfolgt kontinuierlich und zuverlässig. Aufgrund der optimierten Zählpunktauswahl und der fachkundigen Montage ist die Störungsquote gering. Der Austausch der Stamm- und Messdaten erfolgt teilautomatisiert über das von VOLTARIS entwickelte Web-Frontend, das auch die Folgeprozesse zu externen Marktteilnehmern und zum Gateway-Administrator steuert. Schnittstellen-Projekte zur vollautomatisierten Datenübermittlung aus dem ERP-System der Stadtwerke-Partner an die Systemlandschaft von VOLTARIS haben bereits begonnen und sind bereits teilweise umgesetzt. Zu den Meilensteinen der letzten Monate gehören weiterhin die Ausbildung von mehr als 60 Teilnehmern zu berechtigten Personen der sicheren Lieferkette (SiLKe) in digitalen Schulungen sowie die neu konzipierten Online-Montageworkshops für die Servicetechniker der Stadtwerke-Partner.

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Erste intelligente Messsysteme  erfolgreich in Betrieb 

Durch die Zusammenarbeit mit der rde GmbH & Co. KG, einer 100%igen Tochter der Bayernwerk AG und Dienstleister für kaufmännische energiewirtschaftliche Prozesse, bauen wir das Dienstleistungsgeschäft in Süddeutschland weiter aus. Das gemeinsame Angebot von VOLTARIS und rde richtet sich an kleinere und mittlere Netzbetreiber und umfasst sämtliche Prozesse des grundzuständigen Messstellenbetriebs – von der Rolloutplanung über Gerätebeschaffung und Montage bis hin zur Abrechnung. Ende April wurden in der unterfränkischen Gemeinde Waldbüttelbrunn die ersten intelligenten Messsysteme in Betrieb genommen.

Bei der Ausschreibung konnten wir sowohl mit konkurrenzfähigen Preisen als auch mit dem personalisierten Angebot, das perfekt zu den Anforderungen der Kunden passt, punkten.

Mehr darüber erfahren Sie in unserer aktuellen >>> Pressemitteilung.

Alleinstellungsmerkmal Anwendergemeinschaft: Ein starkes Netzwerk

Wir begleiten unsere Stadtwerke-Partner während des gesamten Smart Meter Rollouts. Die Kunden profitieren dabei sowohl von geringeren Transaktionskosten als auch von geringeren laufenden Prozesskosten, insbesondere durch die Synergieeffekte bei der Gateway-Administration, dem Gerätemanagement und reduzierten Schnittstellenaufwänden. Für die Anwendergemeinschaft übernimmt VOLTARIS künftig die Betreuung von rund 1,4 Millionen Zählpunkten und den BSI-konformen Betrieb von mehr als 178.000 intelligenten Messsystemen als Full-Service-Dienstleistung.

Innerhalb der VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem (AWG) läuft der Smart Meter Rollout nach wie vor auf Hochtouren. Dabei ist die Umsetzung der sicheren Lieferkette (SiLKe) nach den strengen BSI-Vorgaben an Lagerung und Transport eine sehr anspruchsvolle Aufgabe. Um die Stadtwerke-Partner dabei zu unterstützen, bietet VOLTARIS regelmäßig Schulungen zur „berechtigten Person der sicheren Lieferkette“ für Servicetechniker und Lageristen an. Durchgeführt werden diese von den geschulten VOLTARIS-Montageleitern nach dem Train-the-Trainer-Konzept. Für die SiLKe-Schulungen im Herbst vergangenen Jahres hatte VOLTARIS ein hybrides Schulungskonzept erarbeitet, das digitales Lernen und Präsenztraining kombiniert: Der Theorieteil wurde in einem Online-Seminar vermittelt, die praktische Einweisung sowie der erforderliche Abschlusstest fanden – unter stringenter Einhaltung des Sicherheits- und Hygienekonzepts – in Kleingruppen von maximal fünf Personen an den jeweiligen Standorten Maxdorf und Merzig statt.

SiLKe-Schulung komplett digital

Ende Januar wurden die SiLKe-Schulungen für mehr als 50 Lageristen und Servicetechniker der Stadtwerke-Partner erstmals komplett digital durchgeführt. Das neue Schulungskonzept wurde zuvor durch den Gateway-Hersteller abgestimmt und freigegeben. Die dreistündige Schulung bestand aus einem Theorieteil, einer praktischen Einweisung per Video und einem Abschlusstest auf der VOLTARIS E-Learning-Plattform. Ihr persönliches SiLKe-Equipment, bestehend aus pvKey (mobile Tastatur) und Token für den gesicherten Zugriff auf das SiLKe-Online-Portal, erhielten die Teilnehmer postalisch per Einschreiben.

 Videoeinweisung, Praxisbericht und Austausch

Der praktische Teil der Schulung erfolgte als moderierte Videoeinweisung, welche die beiden Schulungsleiter der VOLTARIS-Standorte Maxdorf und Merzig vorher aufgezeichnet hatten. Darin demonstrierten sie beispielsweise das Öffnen und Schließen der Safety-Box per elektronischem Einmal-Code. Im Anschluss gab es die Möglichkeit, per Chat oder Wortmeldung Fragen zu stellen. Außerdem berichteten die Schulungsleiter zu den bisher gemachten Erfahrungen und dem typischen Ablauf eines Installationstages. Direkt nach dem Praxisteil absolvierten die Teilnehmer den erforderlichen Abschlusstest auf der neuen VOLTARIS E-Learning Plattform.

Die VOLTARIS Anwendergemeinschaft Messsystem

In der Anwendergemeinschaft arbeiten sowohl kleinere und mittlere Stadtwerke als auch große Energieversorger beim Smart Meter Rollout zusammen. Die gemachten Erfahrungen werden mit allen Teilnehmern analysiert und fließen in die Prozessoptimierung ein. Für die Anwendergemeinschaft wird VOLTARIS rund 1,3 Millionen Zählpunkte im intelligenten Messstellenbetrieb betreuen, davon über 175.000 iMSys als Full-Service Dienstleitung. Parallel arbeitet der Energiedienstleister an Mehrwertdiensten, z.B. dem Submetering zur automatisierten Heizkostenabrechnung als Dienstleistung für die Wohnungswirtschaft.

Alle Leistungen für Gasversorger und Erweiterung der Zählerdienstleistungen für Gasmessgeräte: Am 15. Mai 2020 wurde die Prüfstelle GSL3 am Standort Merzig offiziell vom saarländischen Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz (LUA) gemäß den Vorschriften des Mess- und Eichgesetzes staatlich anerkannt.  Damit sind wir nun Träger von drei staatlich anerkannten Prüfstellen für Elektrizitäts- und Gas-Messgeräte.

In den Prüfstellen ERP3 in Maxdorf und ESL3 in Merzig übernehmen wir Eichung von Elektrizitätszählern, Wandlern und Zusatzeinrichtungen, die Eichgültigkeits-Verlängerungen und die Befundprüfungen.

Alle Leistungen für Gasversorger

Mit der Anerkennung der Prüfstelle GSL3 erhält VOLTARIS nun auch offiziell die Befugnis zur Durchführung hoheitlicher Aufgaben im Bereich der Gas-Messgeräte. Dazu gehören die Eichung und Befundprüfung von Mengenumwertern und deren Zusatzeinrichtungen und die Betriebsprüfungen und Inbetriebnahmen beim Wechsel von Gaszählern und bei der Erneuerung von Gas-Messgeräten. Somit bieten wir das komplette Service-Portfolio für Gasversorger an – sowohl im Bereich Zähl- und Messeinrichtungen als auch auch im Energiedatenmanagement für Ausspeisenetzbetreiber und Transportkunden.

Informieren Sie sich über unsere Leistungen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.